Deckblatt Provokationen der Stille

Provokationen der Stille. Kritiken und Essays zur Literatur 1994–2011.

Gesellschaft Hessischer Literaturfreunde, Darmstadt 2012
190 Seiten, gebunden, EUR 14,95
ISBN 978 3 87390 310 4

  • Textauszug

Inhalt

Fast ein Roman. Eine Vorbemerkung

I
Das Verschwinden der Geschichte im Text
Kritiken/Prosa

II
Die Archäologie des Sehens
Kritiken/Lyrik

III
Lagebesprechung
Junge deutsche Lyrik

IV
Was überdauert, ist Poesie
Nachrufe und Laudationen

Autorenverzeichnis

Rezensierte oder referierte Autoren in alphabetischer Folge:

Thorsten Ahrend; Swetlana Alexijewitsch; Rachid Boudjedra; Bertolt Brecht; Carl Corino; Andrew Cown; Heinz Czechowski; Bei Dao; Friedrich Christian Delius; Ute Döring; Adolf Endler; Gerhard Falkner; Walter Helmut Fritz; Jürgen Fuchs; Christoph Hein; Wolfgang Hilbig; Choi Seung-Ho; Peter Huchel; Hermann Kant; Sarah Kirsch; Wulf Kirsten; Uwe Kolbe; Ursula Koziol; Karl Krolow; Michael Krüger; Günter Kunert; Halldór Laxness; Christian Lehnert; Oskar Loerke; Wladimir Majakowski; Sepp Mall; Martin Merz; Quim Monzo; Heiner Müller; Cees Nooteboom; Fritz J. Raddatz; Ulrike Almut Sandig; Silke Scheuermann; Lutz Seiler; Armin Senser; Christof Siemes; Ulf Stolterfoht; Klaus Theweleit; Tomas Tranströmer; Siegfried Unseld; Raphael Urweider; Christina Viragh; Walter von der Vogelweide; Joachim Walther.

Fast ein Roman

Eine Vorbemerkung

I
Die hier vorliegende Auswahl umfasst Kritiken und Essays zur Literatur der Jahre 1994 bis 2011. Hauptsächlich sind sie in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung oder der Neuen Zürcher Zeitung erschienen, einige auch in DIE ZEIT, DIE WELT oder DER SPIEGEL. Aufsätze, Nachworte oder Laudationen sind gesondert ausgewiesen. Da die Titelüberschriften meiner Fassungen von denen der Veröffentlichung gelegentlich abweichen, gelten als verbindliche Drucknachweise immer die Daten der Publikation. Eine vollständige Angabe zu allen besprochenen Büchern findet sich am Ende des Buches, eine Kurzfassung jeweils unterhalb der Texte, was den Zusammenhang zum referierten Gegenstand schneller kenntlich macht und einen besseren Lesefluss ergibt. Die ersten zwei Kapitel beinhalten Rezensionen und Essays zur Prosa (I) und zur Lyrik (II), wobei die Anordnung der Rezensionen innerhalb der Kapitel chronologisch vorgenommen wurde; das bietet den Vorteil, Sekundärtext und historische Aktualität gleichzeitig zu verstehen und dabei zu entdecken, wie quasi selbstverständlich sich eine Auswahl der Stoffe (Bücher) aus der Notwendigkeit der Ereignisse ergibt. Kapitel III stellt in einer kleinen Serie junge deutsche Lyriker vor, wie ich sie einmal, es klingt wie im Märchen, auf einer Doppelseite der NZZ platzieren konnte (in einer Zeit, in der es für Lyrik eben noch Doppelseiten gab), und den Abschluss bilden in Kapitel IV Laudationen und Nachrufe sowie einige Vorträge oder kleinere Texte.
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